Main Franken im Mittelalter. Identität und Profil im Spiegel von Bewußtsein und Vorstellung

Franken im Mittelalter. Identität und Profil im Spiegel von Bewußtsein und Vorstellung

Konstanzer Arbeitskreis. Vorträge und Forschungen, Sonderband 51 (2008)
Jürgen Petersohn, Franken im Mittelalter. Identität und Profil im Spiegel von Bewußtsein und Vorstellung

Inhalt:
Vorwort
Zur Zitierweise
Abkürzungen und Siglen
Quellen- und Literaturverzeichnis
    I. Quellen
        1. Ungedruckte Quellen
        2. Gedruckte Quellen und Regesten
    II. Literatur
Prolegomena
    1. Bewußtsein und Vorstellung als Kategorien historischer Erkenntnis
    2. Franken: Begriff und Zuordnung
A. Franken in Bewußtsein und Vorstellung des frühen und hohen Mittelalters
    I. Die Aussagebereiche
        1. Der Frankenname in den Mainlanden
        2. Die Würzburger Hagiographie
        3. Raum und Recht
    II. Möglichkeiten und Grenzen, Formen und Inhalte fränkischen Eigenbewußtseins des frühen und hohen Mittelalters
        1. Trägerschichten und Diffusionsbreite des frühen Frankenbewußtseins
        2. Das kategorielle Verständnis des Begriffs »Franken« in den zeitgenössischen Quellen
        3. Das fränkische Eigenbewußtsein und sein Verhältnis zur Francia maior
            a) Geschichtsbild
            b) Ethnische Einordnung
            c) Raumbindung
            d) Sprache
            e) Herrschaftsorganisation
            f) Kultische Zuordnung
            g) Rechtseinheit
B. Geschichtliche Hintergründe
    I. Das Werden Frankens um 900
        1. Der Durchbruch des fränkischen Selbstverständnisses
            a) Der chronologische Rahmen
            b) Die Ordnungsbegriffe der Zeitgenossen
        2. Ethnogenese am Übergang vom spätkarolingischen zum ottonischen Reich
        3. Ursachen und Wirkkräfte der fränkischen Ethnogenese
    II. Frankens Weg in die Eigenständigkeit
        1. Franken und die rheinische Francia um 900
            a) Stammesherzogtum oder Teil des konradinischen Herrschaftsgefüges? Die Babenbergerfehde und ihre politischen Ziele
            b) Franken im konradinischen Herrschaftsverband
        2. Franken in der Raumordnungspolitik König Ottos I
        3. Entwicklungsstufen auf dem Weg in die Eigenständigkeit
C. Vorstellungskonstanten fränkischen Selbstverständnisses und ihre geschichtlichen Wirkungen: Der ducatus orientalis Franciae der Bischöfe von Würzburg vom frühen Mittelalter bis zum Beginn der Neuzeit
D. Franken in Bewußtsein und Vorstellung des späten Mittelalters
    I. Landschaft oder Land? Das spätmittelalterliche Franken in der Wahrnehmung der Zeitgenossen
        1. Franken als Organisationsgrundlage für die räumliche Gliederung von Ordensverbänden
        2. Franken als Handlungsrahmen der spätmittelalterlichen Königspolitik
            a) Reichsgutverwaltung
            b) Landfriedensgestaltung
            c) Aktionsraum königlicher Interessenpolitik
        3. Franken als strukturelles Modell der spätmittelalterlichen Vierländerturniere
        4. Franken als Gegenstand humanistischer Länderbeschreibung
        5. Wahrnehmungsinhalte und Ordnungsbegriffe
    II. Das fränkische Landesbewußtsein des späten Mittelalters
        1. Land und Landesbewußtsein
        2. Frankenlant hât êren vil. – Landesbewußtsein in lehrhafter Dichtung: Hugo von Trimberg
        3. Das fränkische Landesbewußtsein im Alltagsleben
            a) Sprache, Maß, Tracht und Münze
            b) Recht und Gewohnheit
                (1) Besitzwechsel
                    Auflassung
                    Gewere
                    Schutz vor »evictio« bzw. »Ansprache«
                    Ausschluß von Belastungen
                    Sicherheitsleistungen
                    Sonderformen des Eigengutes
                    Abhängiger Besitz
                    Lehengut
                (2) Lehnswesen
                (3) Hochadliges Eherecht
                (4) Weinbaurecht
                (5) Hintersassenpflichten
                (6) Rechtsfindung
                (7) »Land zu Franken« als Rechtsraum
        4. Das fränkische Landesbewußtsein in den politischen Teileinheiten: Territorien, Dynastien, Reichsstädte
            a) Die politische Gliederung des spätmittelalterlichen Franken und die Erschließung seiner Überlieferung
            b) Das Bistum Würzburg
            c) Die Grafschaften im Einflußbereich des Bistums Würzburg
                (1) Die Henneberger und ihre Territorialerben
                (2) Die kleineren Grafschaften
            d) Das Bistum Bamberg
            e) Zollerndynastie und Burggrafschaft Nürnberg
            f) Die fränkischen Reichsstädte
            g) Das Ganze und die Teile
        5. Das Landesbewußtsein des fränkischen Adels
            a) »Land zu Franken« und fränkischer Adel
            b) Herkunft und Ursprung der fränkischen Adelsrechte. Reflexionen und Mythen der Zeit um 1500
            c) »Resipisce aliquando …«. Humanistische Adelsparänese im spätmittelalterlichen Franken
        6. Patriae unitas. Landesbewußtsein fränkischer Scholaren und Studenten in der Fremde
        7. … dise Fränckische ganze nation. Bauernkrieg und Landesbewußtsein in Franken
    III. Land zu Franken – Realität oder Vorstellung?
E. Identitätsprobleme beim Aufbruch in die Neuzeit
    I. Vom »Land zu Franken« zum »Fränkischen Kreis«
        1. Die Reichskreiseinteilung als Herausforderung des fränkischen Selbstverständnisses
        2. Distanz zu Franken – Distanzierung von Franken. Bewußtseinsgeschichtliche Sonderfälle aus dem Ensemble der territorialen Neuordnungen im Rahmen der Reichskreisbildung
            a) Nürnberg
            b) Hall
            c) Eichstätt
            d) Fulda
    II. Ausblick auf die jüngere Zeit
Register

ISBN 13: 978-3-7995-6761-9
Volume:
51
Year:
2008
Publisher:
Jan Thorbecke Verlag
Language:
german
Pages:
372
ISBN 13:
978-3-7995-6761-9
Series:
Konstanzer Arbeitskreis. Vorträge und Forschungen, Sonderbände
File:
PDF, 17.65 MB
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